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Perfekte Organisation durch ein CMS

 

Erleichtere Dir die Verwaltung durch ein CMS

Als agiler Surfer auf Facebook Fanpages, Webseiten oder Blogs stolpert man ab und an über den Begriff Content Management Systemen oder CMS. Nicht nur in der Programmierung ist ein CMS ein unglaublich toller Helfer, sondern auch für Redakteure (beziehungsweise Blogger) ist diese Art der Web-Software nicht mehr wegzudenken.

 

Was ist ein CMS?

Ein CMS hilft einem Website-Betreiber dabei seine Inhalte zu pflegen, organisieren und aufzubereiten. Inhalte können statische Seiten, Bilder, Videos, PDF's oder andere Dateien sein. Darüber hinaus können Blog-Beiträge und Produkte erstellt und mit Kategorien erweitert werden. Das hilft dem Benutzer dabei, sich besser zurechtzufinden.

Content Management Systeme sind vorwiegend kostenfrei erhältlich, individualisierbar und sehr flexibel. Es können eigene Farben und das Logo hinzugefügt und ein sogenanntes Template für die Gestaltung der Webseite hinzugezogen werden, um sie für das Ziel oder den eigenen Geschmack perfekt zu gestalten.

Dabei unterscheidet man in den meisten Fällen zwischen dem Frontend und dem Backend. Das Frontend ist die Darstellung, wie sie der Besucher einer Webseite sieht. Das Backend ist für die Bearbeitung der Webseite zuständig.

Web-Entwickler mit Erfahrung in den Content Management Systemen können eigene Plugins erstellen, um Funktionen und Elemente zum Front- oder Backend hinzuzufügen. Ein Plugin ist vergleichbar mit einem AddOn für ein Programm, wie beispielsweise bei Google Chrome oder Mozilla Firefox.

 

Wir zeigen Dir einige unterschiedliche Content Management Systeme und Shop-Systeme, die Dir dabei helfen werden Deinen Inhalt einfacher und effizienter zu erstellen und erklären die Wichtigsten noch etwas ausführlicher.

 

Redaktionssysteme

 

WordPress

WordPress ist ein übersichtliches Content Management System, das den Redakteuren dabei hilft Beiträge mit wenig Know-How zu erstellen und anzupassen. Administratoren von WordPress-Webseiten können mit einfachen Mitteln Benutzer verwalten, Designs bearbeiten, Inhalts-Blöcke aufbereiten und noch vieles mehr.

Durch eine riesige Community wird das CMS ständig weiterentwickelt, kritische Sicherheitslücken werden schnellstmöglich geschlossen und der Funktionsumfang erweitert sich ständig.

Das Content Management System sichert sich mit ca. 60% (Stand 2018) aller CMS-Installationen auf der Welt den größten Marktanteil. Im Vergleich findet sich Joomla mit 6% auf den zweiten Platz ein. Das liegt womöglich daran, dass Wordpress ein verständliches, aber flexibles CMS ist, dass vielen Ansprüchen von Anwendern, Web-Designern, SEO-Experten und Entwicklern gleichermaßen standhält.

WordPress enthält in der Grundinstallation ein paar Templates, die frei gewählt und angepasst werden können. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit mit den notwendigen Kenntnissen ein eigenes Template zu erstellen, oder bei verschiedenen Herstellern kostenpflichtig oder kostenfrei zu erwerben. Ich habe bereits einige Webseiten mit WordPress entwickelt, konnte aber noch kein einziges kostenfreies Template finden, das meinen Erwartungen standhält. Nimm ein wenig Geld in die Hand und kaufe Dir ein ordentliches Template mit einem Design, das Deinen Vorstellungen entspricht.

Durch die Verwendung von Plugins kann der Funktionsumfang ohne Programmier-Kenntnisse nach belieben angepasst werden. Dazu gibt es ein Plugin-Verzeichnis auf WordPress, in dem Du zu fast allen Problemen eine Lösung findest. Bitte beachte vor der Installation eines Plugins, ob es mit der Version Deines WordPress-Systems kompatibel ist. In der rechten Sidebar der Plugin-Beschreibung auf WordPress.org findest Du Informationen über die Kompatibilität und zum letzten Update. Sollte das letzte Update schon längere Zeit zurückliegen solltest Du nach einer Alternative mit den gleichen Funktionen suchen.

 

Typo3

Typo3 ist zwar nicht so flexibel wie WordPress oder andere Content Management Systeme, jedoch setzt es neue Maßstäbe in der Sicherheit. Dank einer sehr straffen und anpassbaren Benutzerrollen-Verwaltung kannst Du genau bestimmten welcher CMS-Benutzer Deiner Typo3-Webseite welche Aktionen ausführen darf.

Wie in vielen anderen Verwaltungssystemen kannst Du Erweiterungen (in Typo3 Extensions genannt) installieren, um neue Funktionen und dadurch Individualismen hinzuzufügen. Typo3 Extensions können kostenfrei oder kostenpflichtig heruntergeladen und in das Projekt eingefügt werden. Als Entwickler sollte auch hier auf eine Update-Fähigkeit und Kompatibilität zur verwendeten Version geachtet werden.

Die Erstellung einer Typo3-Webseite ist sogar für fortgeschrittene Entwickler ein Zeit-Intensives Projekt, dass vom Auftraggeber nicht auf die leichte Schulter genommen werden darf. Die Kosten einer Typo3-Entwicklung fangen in vielen fällen ab einem 5-Stelligen Bereich an. Agenturen in Deutschland die weniger verlangen, nehmen die Produktion in den meisten Fällen nicht ernst. Somit kann es sein, dass viele wichtige Algorithmen oder Einstellungen bei der Erstellung vernachlässigt werden. Größere Firmen schwören auf dieses Content Management System und nehmen die hohen Produktionskosten von namhafte Hersteller gerne in Kauf.

 

Weitere Redaktionssysteme

 
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Shopsysteme

 

Magento

Die eCommerce-Plattform von der Adobe Company bietet eine übersichtliche Darstellung von Produkten im Frontend und eine verständliche Backend-Struktur, die ohne Programmier-Kenntnisse erlernt werden kann. Viele bekannte Marken, darunter CocaCola und Bauhaus, verwenden das Shop-System Magento, da es neben der reinen Produkt-Präsentation ein Waren-Magement-System zur leichten Pflege der Produkte und Kategorien anbietet. Dadurch kann der Warenbestand und Bestellungen auf einen Blick verfolgt werden.

Der Shop kann mit mehreren Zahlungs-Methoden ausgestattet werden. Dadurch kann der Anbieter eine größere Anzahl an Kunden abdecken, die bestimmte Bezahlungsmöglichkeiten präferieren. Darunter die beliebte Methode PayPal, die bereits in der Grundinstallation enthalten ist. Um den Zahlungs-Vorgang mit PayPal oder PayPal Express zu ermöglichen benötigt der Seller einen validen API-Code, damit die Bezahlung zum richtigen PayPal-Konto zugeordnet werden kann.

Viele Shop-Betreiber schätzen integrierte CRM-Systeme (Customer Relationship Management) die durch Erweiterungen zu Magento hinzugefügt werden können. Das erlaubt den Betreibern eine bessere und individuelle Kommunikation mit den Kunden, die dadurch an die Firma gebunden und zu Stammkunden konvertiert werden können.

 

Weitere Shopsysteme

 

Warum kein Baukasten?

Baukasten-Systeme kennt man bereits aus der Werbung. Viele Anbieter locken den potentiellen Kunden damit, dass eine Webseite innerhalb weniger Minuten oder Klicks erstellt werden kann. Das mag für eine kleine Firma oder einen Privatkunden sehr attraktiv wirken, jedoch gibt es ein paar sehr große Nachteile, die ich nachfolgend erklären möchte, bevor Du Dich für ein solches System entscheidest.

 

Funktionen

Ein Baukasten-System hat ein paar Funktionen, die der Webseiten-Betreiber verwenden kann. Früher oder später kann es aber sein, dass wichtige neue Funktionen hinzugefügt werden sollen, die nicht im Baukasten enthalten sind. Zusätzliche Funktionen können in den meisten Baukästen nicht programmiert werden. Sollten diese Funktionen essentiell für eine Firma sein, muss man zwangsläufig auf eine flexiblere Lösung umstellen.

 

Flexibilität

Die Layouts eines Baukasten-Systems sehen sehr ansprechend aus. Sie entsprechen immer den aktuellen Standards, wenn man die richtigen verwendet. Sollten jedoch eigene, individuelle Stile hinzugefügt werden, stößt man bei vielen Baukästen an Ihre Grenzen. Eigene CSS-Stile sind kaum (oder oft gar nicht) implementierbar und eine eigene HTML-Struktur kann auch oft nicht eingefügt werden.

 

Optimierung

Der Punkt "SEO" wird für jede Webseite irgendwann ein großes Thema werden. Sobald die Algorithmen der Webseite nicht optimiert werden können, der Server nicht konfiguriert werden kann, oder wenn wichtige Attribute in der HTML-Struktur nicht bearbeitbar sind, stößt die Suchmaschinenoptimierung an eine unnötige Grenze. Viele Content Management Systeme sind wesentlich flexibler in der Suchmaschinenoptimierung. Es gibt auch viele kleinere Hoster, die Dir eine individuelle Lösung für Deinen Webspace anbieten, damit der Server optimiert läuft. Das ist ein wenig kostenintensiver, aber eine schnelle Webseite rentiert sich in den meisten Fällen!

 

"Unvermeidbarkeit"

Sobald eine der oben genannten Fälle eintritt und die Ansprüche mit der Firma wachsen, muss eine andere Lösung neben dem Baukasten her. In diesem Fall verwendet der Großteil aller Firmen, die einen Baukasten verwenden, dann doch ein CMS. Warum also nicht gleich so? Ein CMS ist nicht so kostengünstig wie ein Baukasten-System und man muss sich mehr Zeit zum einlernen nehmen. Wenn die alte Baukasten-Seite dann aber ausgedient hat, wird der unvermeindliche Fall eintreten, ein Content Management System zu verwenden. Man hätte sich Zeit und Kosten gespart, wenn schon vorher auf eine skalierbare Lösung gesetzt hätte.

 

Der Umzug

Wenn man bereits eine Baukasten-Seite besitzt und sie durch ein CMS ersetzt werden soll, kann man sich aber wenigstens die Inhalte kopieren. Die Erstellung von Inhalten ist einer der zeitintensivsten Tätigkeiten einer Webseite.

 
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Fazit

Wenn Du Dir überlegst eine Webseite für Dich oder Deine Firma zu erstellen, verwende also am besten ein Content Management System, dass Dir und Deinen Mitarbeitern die Bearbeitung und Verwaltung um ein Vielfaches erleichtert!

Als Firmeninhaber solltest Du auf das Know-How Deiner Angestellten zurückgreifen und Dir bei der Erstellung von Beiträgen oder Seiteninhalten helfen lassen. Du kannst aber von Deinen Mitarbeitern nicht erwarten, dass sie im Umgang mit den gängigen Web-Sprachen vertraut sind. Ein CMS entlastet Deine Arbeitnehmer, indem Sie keine Sprache wie HTML oder CSS erlernen müssen. Dadurch können Sie mit der Befüllung Deiner Webseite beginnen, ohne viel Vorwissen aufzubauen.

 

Hast Du bereits Erfahrung mit einem CMS gemacht? Teile Dein Wissen in den Kommentaren!

 

Codepalm
Der Einstieg in die Webseiten-Programmierung
Teil 4: Perfekte Organisation durch ein CMS
 

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